Der Preis für Popkultur und wie er vergeben wird

Der Preis für Popkultur und wie er vergeben wird

Der Preis für Popkultur und wie er vergeben wird.

Wir behaupten: Der Preis für Popkultur ist der transparenteste und womöglich fairste, jedenfalls ausgewogenste Musikpreis in Deutschland. Die Nominierungen der Künstler und die spätere Abstimmung über die Gewinner werden und wurden von einer breiten Fachjury vorgenommen, die für den Musikbereich sämtliche Aspekte des popkulturellen Lebens repräsentiert. In dieser Jury sind vom Clubbesitzer aus Krefeld bis zur Führungskraft bei Universal Music, vom erfolgreichen Musiker bis zum selbstständigen Promoter, vom freien Radiojournalisten bis zum Chefredakteur sämtliche Facetten des Musikbetriebs vertreten.

Neben ihrer Liebe zur Musik eint all diese Leute eines: Sie sind Mitglieder des Vereins für Popkultur geworden, weil sie die Szene und die Kulturschaffenden in diesem Land fördern und mit einem besonderen Preis ehren wollen. Die Voraussetzungen für das Gelingen dieses Anliegens sind absolute Transparenz und Fairness zu jedem Zeitpunkt der Abstimmung. Beides war und ist handlungsleitend für die Initiatoren des Preises, die selbst nur jeweils eine Stimme und keine weiteren Befugnisse bei der Abstimmung haben.

Wenn es jetzt also in insgesamt zwölf Kategorien jeweils fünf Namen auf den Shortlists gibt, dann aus folgendem Grund: Die weit über 300 Mitglieder des Vereins haben die für sie wichtigsten, spannendsten und tollsten Musiker, Aktionen und Veröffentlichungen des Jahres aufgelistet. Und aus den sich daraus ergebenden Listen wurden dann – ebenfalls von der über 300-köpfigen Jury – wiederum die Nominierten für die Shortlists ermittelt. Das alles geschah unter Aufsicht eines Notars. Wenn also am 9. September im Berliner Tempodrom die Gewinner bekannt gegeben und ausgezeichnet werden, müssen die Ergebnisse nicht jeder und jedem gefallen. Eines steht aber fest: Sie sind das Ergebnis eines ausgewogenen, transparenten und zu jeder Zeit maximal demokratischen Prozesses.