Juan Moreno & Sinan Sevinç - BABO – Die Haftbefehl-Story
Für die einen ist er der Chronist der Straße, für die anderen ein Gangster-Rapper. Und während in Schlagzeilen immer wieder Fragmente aus seinem Leben auftauchen, bleibt das Gesamtbild doch unvollständig: Wer ist Aykut Anhan – besser bekannt als Haftbefehl? Als Haftbefehl 2010 die deutsche Rapszene betrat, veränderte er sie nachhaltig. Er wurde zur Identifikationsfigur für viele junge Menschen und avancierte mit seinem Studioalbum Russisch Roulette 2014 zum Liebling des Feuilletons. Sein 2022 erschienenes Werk Das Schwarze Album, produziert vom Kölner Grimme-Preisträger Benjamin Bazzazian, gilt als Meilenstein des deutschen Rap. Doch 2023 wurde es leiser um Haftbefehl… Die Regisseure Juan Moreno, mehrfach preisgekrönter Autor (u.a. Deutschlands Journalist des Jahres und bekannt für Tausend Zeilen Lüge: Das System Relotius und der deutsche Journalismus), und Sinan Sevinç, mehrfach prämierter Regisseur (u.a. Young Director Award Cannes), begleiteten Aykut Anhan über zwei Jahre mit der Kamera. Gemeinsam mit engsten Angehörigen, Wegbegleitenden und Anhan selbst zeichnen sie in der Dokumentation Babo – Die Haftbefehl-Story ein seltenes, ungeschöntes Bild eines Mannes, der sich an einem kritischen Scheideweg befindet – radikal authentisch und ungefiltert wie die Musik, die Haftbefehl einst berühmt machte. Mit Babo – Die Haftbefehl-Story feiert Schauspieler Elyas M'Barek sein Produzenten-Debüt. Die Idee entstand aus Gesprächen zwischen Elyas M'Barek und Aykut Anhan über einen möglichen Film, der auf M'Bareks Empfehlung hin zu dieser Dokumentation wurde. Als kreativer Pate begleitete M'Barek den Entstehungsprozess eng und produzierte den Film zusammen mit Pacco-Luca Nitsche (The World's Most Dangerous Show) für die gemeinsame Produktionsfirma 27 KM'B Pictures.




